HGA Capital Lexikon Februar 2012
Lexikon

LEXIKON


Service steht bei HGA Capital an erster Stelle. Daher sprechen wir die Sprache unserer Anleger. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, hilft unser Lexikon mit Begriffsdefinitionen und Erklärungen schnell weiter. 

Aufgelöste Fonds/Anteilsverkäufe

Bei mehreren Fonds wurden die Objekte veräußert. Die Anleger haben bereits einen Rückzahlungsbetrag erhalten. Diese Gesellschaften befinden sich in Auflösung, und eine abschließende Betrachtung erfolgt nach Beendigung der Gesellschaften.

Doppel-/Mehrstöckigkeit

Bei Fondsmodellen, die eine Doppel- oder Mehrstöckigkeit in der Gesellschaftsstruktur vorsehen, wurde im Wesentlichen die Fondsebene dargestellt, da diese die für den Anleger relevanten Zahlen enthält. Die Erläuterungen berichten zusätzlich über die Entwicklung in der Objektgesellschaft und die daraus folgenden Beteiligungseinnahmen für den Fonds.

Euro-Umstellung

Bei einigen Fonds weicht das Soll-Eigenkapital in der Investitionsphase vom Ist-Eigenkapital ab. Dies resultiert aus der Euro-Umstellung, die 2 : 1 erfolgte. Die Differenz zum offiziellen Umrechnungskurs von 1,95583 wurde bei allen Fonds der Rücklage zugeführt. Daraus ergibt sich, dass sich die in den Tabellen dargestellten Soll- und Ist- Prozentwerte für „Auszahlung“ und „steuerliches Ergebnis“ auf das „geglättete“ Eigenkapital nach Euro-Umstellung beziehen.

Fondsvolumen

Das Fondsvolumen beinhaltet die gemäß Prospekt dargestellte Summe aus Eigen- und gegebenenfalls Fremdkapital inklusive der Einlagen der Gründungsgesellschafter. Das Agio wird separat ausgewiesen.

Gebundenes Kapital

Die Kapitalbindung wurde auf die Einzahlung des Anlegers inklusive Agio berechnet. Berücksichtigt wurden dabei die jeweils für die laufenden Jahre geltenden Höchststeuersätze und ein Solidaritätszuschlag ohne Kirchensteuer.

Investitionsvolumen

Das Investitionsvolumen beinhaltet den mit Hilfe des Fondsvolumens realisierten Gesamtaufwand der Objektgesellschaft ohne Agio.

IRR-Methode

Es wird an verschiedenen Stellen der Renditebegriff IRR (Internal Rate of Return = interner Zinsfuß) verwendet. Die IRR ist ein anerkanntes finanzmathematisches Verfahren, das bei der Ermittlung des Effektivzinses nach der Preisangabenverordnung anzuwenden ist und auch bei geschlossenen Fonds Verwendung findet. IRR drückt die Verzinsung des rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Berücksichtigt wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug. Die IRR-Methode ist in jedem Prospekt der HGA Capital näher erläutert.

Kapitalbindung

Die Kapitalbindung gibt an, mit wie viel Prozent der Einlage jeder Anleger noch in der Fondsbeteiligung gebunden ist. Die Kapitalbindung errechnet sich aus der Differenz zwischen der Einzahlung des Anlegers (Nominaleinlage plus Agio) und den kumulierten Auszahlungen sowie den kumulierten steuerlichen Ergebnissen. Die absolute Zahl des gebundenen Kapitals wurde unter Berücksichtigung der Einzahlung inklusive Agio und den steuerlichen Ergebnissen und den Auszahlungen aller Jahre angegeben. Bei der Ermittlung der Prozentzahl wurde der absolute Wert auf das Nominalkapital bezogen. Bei den Auslandsfonds entfallen die steuerlichen Ergebnisse, da die Einkünfte aus den Fonds in Deutschland dem Progressionsvorbehalt unterliegen.

Liquidität

Die Liquidität berücksichtigt neben den frei verfügbaren Guthaben die Forderungen unter einem Jahr. Abgezogen hiervon werden Rückstellungen und Verbindlichkeiten, die innerhalb eines Jahres zu begleichen sind. Hierzu zählen auch noch zu leistende Auszahlungen an die Anleger.

Objektkosten

In Anlehnung an die Definition der HGA-Fondsprospekte stellen die Objektkosten die mit dem Objekt direkt im Zusammenhang stehenden Aufwendungen dar. Klassische Bewirtschaftungskosten des Objektes sind nur berücksichtigt, wenn diese nicht auf den Mieter umlegbar sind.

Prozentangaben

In den Tabellen „Investition und Finanzierung“ sowie „Ergebnisse für den Investor“ werden unter „Steuerliches Ergebnis“, „Kapitalbindung“ und „Auszahlung“ Prozentangaben gemacht. Hierbei handelt es sich um Prozentpunkte.

Rundungsdifferenzen

EDV-bedingte Rundungsdifferenzen sind möglich.

Steuerliche Ergebnisse/Steuerveranlagungen

Wenn endgültige Steuerveranlagungen aufgrund einer abgeschlossenen Betriebsprüfung bereits vorliegen, sind die steuerlichen Ist-Ergebnisse nach Betriebsprüfung berücksichtigt worden. In der Einzeldarstellung der Fonds wurde im Fall abgeschlossener Betriebsprüfungen das letzte Jahr gezeigt, für das die steuerlichen Ergebnisse endgültig sind. Bei Nichtnennung gibt es noch keine durch die Betriebsprüfung endgültig festgestellten Ergebnisse.

Währungsumrechnungen

Die Zahlen für die Fremdwährungsfonds werden im deutschen Jahresabschluss in Euro gebucht. Die jeweiligen Fremdwährungssalden werden zum Stichtagskurs per 31. Dezember des laufenden Jahres in Euro umgerechnet.


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